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UNSERE GESCHICHTE

 Die Historie der Familien Armbrecht & Tacke

Die Familien Armbrecht und Tacke sind weit über die vierte Generation hinaus als Schausteller tätig. Hineingeboren in die Welt der „fliegenden Bauten“ hat jede Generation für sich das Schausteller-Gen bereits mit der Muttermilch in sich aufgenommen. Eine Welt ohne das reisende Gewerbe wäre für sie undenkbar. Bereits 1947 brachte Urgroßvater Robert Tacke, Frohsinn und Farbe in die teils triste Nachkriegszeit. Mit seinen ersten Kirmesgeschäften, einem Eissalon und einer Losbude, fing das erfolgreiche Geschäft mit dem Rummel an. Und schon bald folgte das erste Fahrgeschäft, der sogenannte „Düsenjäger“, ein Rundfahrgeschäft aus Holz. Dieses Geschäft wurde nach zwanzig Jahren Betrieb schweren Herzens verkauft und machte Platz für ihren ersten Autoskooter, vorerst gebraucht. Doch bereits innerhalb von vier Jahren erwirtschaftete die Familie ihren ersten neuwertigen Autoskooter mit dem vielversprechenden Namen 007. Gebaut wurde das aufwändige Schmuckstück 1974 nach eigenen Entwürfen und Ideen in Italien. Nach sechs weiteren erfolgreichen aber arbeitsintensiven Jahren entschied sich das Schaustellerunternehmen auf den ersten zwei Säulen-Autoskooter umzusatteln. Teuer, hochmodern und zu seiner Zeit absolut angesagt. Der wirtschaftliche Vorteil: Der schwere und teils gefährliche Aufbau durch einzeln zu verlegende Boden-Stahlplatten, gehörte ab jetzt der Vergangenheit an. Der neue Autoskooter unter dem Namen „Speedway“ verfügte über einen kompakten aufklappbaren Mittelbauwagen mit integriertem Boden, praktisch und zeitsparend. Dreizehn Jahre später Folgte der vierte neue Autoskooter, ebenfalls unter dem Namen „Speedway“. Jedoch stand diesmal das Unternehmen unter keinem guten Stern, denn schon nach kurzer Zeit verunglückte das Fahrgeschäft bei seinem Transport zum Festplatz schwer. Die Familie stand somit vor den Scherben ihres Unternehmens, der Autoskooter durch Totalschaden unbrauchbar, ein jahrelanger Kampf mit ihrer Versicherung folgte zu allem Ärger. Doch Familie Tacke ließ sich in dieser schweren Zeit nicht unterkriegen und kämpfte als Schaustellerunternehmen und Familie, trotz aller finanziellen Schwierigkeiten und Nöte, mit viel Herzblut und Fleiß weiter. Vorerst sogar mit „geliehenen“ Autoskootern, um ihre Kunden und Stammplätze nicht zu verlieren, später mit einem weiteren gebrauchten Skooter-Geschäft. Nach mühsamen Jahren des Wiederaufbaus war es 2012 endlich wieder soweit: Der sechste Autoskooter, neu und wieder absolut im Trend der Zeit, wurde unter dem heute bekannten Konzept-Namen „Cadillac“ geboren und seit 2016 von Schwiegersohn und Schausteller Marcel Armbrecht erfolgreich weiter geführt.

Auch Auch Armbrechts Familiengeschichte als Schausteller liegt vier Generationen zurück. Bereits 1950 begann Urgroßvater Bobby Armbrecht mit einer Schiessbude.

Nach diversen anderen Fahr- und -Spielgeschäften, kaufte sich Bobby Armbrecht im Jahre 1974 den heut bekannten GLOBUS-FLIEGER "Rund um die Welt", der 1946 von Karl Ahrend, Bobby`s Schwager selbst erbaut wurde. Noch heute reist Marcel Armbrecht mit dem GLOBUS-FLIEGER (in neuem Design) durch ganz Deutschland.

Doch ihr Hauptaugenmerk liegt seit 2016 in dem bereits erwähnten Autoskooter „Cadillac“, der seit Jahren ein begehrter Anziehungspunkt und Hinkucker auf zahlreichen Veranstaltungen und Kirmes-Plätzen ist...

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